Uns interessiert, was Nachbarn über uns denken.

Wir arbeiten gern mit interessierten Bürgern zusammen.

„Wir werden Ernst genommen, bekommen Informationen aus erster Hand, wissen über alle wichtigen Entwicklungen Bescheid und können Anderen Auskunft geben.“ Das sagt die Kindergärtnerin Beate Braband  aus Klingenmünster. „Und Kritik ist immer erwünscht.“  Die Klingenmünsterer Bürgerin hat zehn Jahre lang in der Projektgruppe „Dialog und Sicherheit“ mitgearbeitet. Dort werden auch Sorgen und Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner der Region besprochen. Vertreter von Kirchen und Kommunalpolitik, Justiz und Polizei, Schulen und Kitas, interessierte Bürgerinnen und Bürger arbeiten hier mit verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pfalzklinikums zusammen. Konkret sind das Verantwortliche der Polizeiinspektion Bad Bergzabern, des Vereins gemeindenaher Psychiatrie, des Katholischen Kindergartens Klingenmünster, des Evangelischen Kindergartens Klingenmünster, der Grundschule Klingenmünster sowie der Berufsbildenden Schule Bad Bergzabern.Die Bürgermeister der Ortsgemeinden Göcklingen und Klingenmünster, die Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinden Landau-Land, Bad Bergzabern und Annweiler sowie die Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße sind ebenfalls beteiligt.
Moderiert werden die Sitzungen von Dr. Frank Claus, iku GmbH Dortmund. Fragen oder Anregungen für die Arbeit der Projektgruppe können gerne an iku gerichtet werden: E-Mail: infodialoggestalter, Telefonnummer: 0231-9311030. Das auf Bürgerkommunikation spezialisierte Unternehmen beantwortet alle Anfragen vertrauensvoll.

Mit öffentlichen Veranstaltungen macht das Pfalzklinikum an allen Standorten immer wieder Informations- und Gesprächsangebote für interessierte Menschen, so zum Beispiel mit der Sommer-Reihe zur Seelischen Gesundheit im Landauer Alten Kaufhaus 2013, mit dem Interaktiven Theater Knotenpunkt 2014 in Rockenhausen und Kaiserslautern oder mit Nachbarschaftsfesten, Vorträgen, Ausstellungen und Filmprojekten.

Dass Gespräche über psychische Erkrankungen und Beeinträchtigungen heute in der Pfalz differenzierter und besonnener geführt werden können als noch vor zehn Jahren, dazu hat die aktive Öffentlichkeitsarbeit des Pfalzklinikums seit der Jahrtausendwende einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Landgerichtspräsident a. D. Dr. Theo Falk schätzt aus der Sicht eines Richters den konstruktiven Dialog  zwischen Region und Klinikum. Er wirbt um Verständnis für schwierige Entscheidungen in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen. Immer müsse der humane Grundsatz gelten: „Jeder Patient ist ein Mensch, dessen Würde zu wahren ist.“

Das gilt gerade auch für Menschen, die unter dem maßgeblichen Einfluss ihrer Erkrankung eine Straftat begangen haben und dafür nicht bestraft, sondern gemaßregelt werden. Dies zu erläutern und für Toleranz gegenüber psychisch kranken Tätern zu werben – daran arbeitet  der Arbeitskreis Forensische Psychiatrie Transparent in Südwestdeutschland, der im Pfalzklinikum gegründet wurde. Das insgesamt sehr hohe Sicherheitsniveau im Pfalzklinikum bestätigt auch die jährlich veröffentlichte Bilanz über Besondere Vorkommnisse.

Kontakt

Kontaktdaten aller Standorte des Pfalzklinikums finden Sie hier.