Aktuelles

Ausstellung beleuchtet Patient*innenschicksale der NS-Zeit

Aktuelles

Sonderöffnungszeit der Schau „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ am 27. Mai von 14:30 bis 19 Uhr

Das Foto zeigt drei Tafeln der Ausstellung mit historischen Dokumenten und Infotext. Die erste Tafel trägt den Titel "NS-Psychiatrie in der Pfalz"
Die Ausstellung NS-Psychiatrie in der Pfalz befasst sich mit den Schicksalen von Patient*innen in der NS-Zeit.

Klingenmünster. „Es wird uns aber immer eine Frage bleiben, warum unsere Tochter so weit fort kam und nicht in der Heimat sterben durfte“, das schrieben die Eltern einer Patientin 1941 an den Direktor der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster. Hedwig K. ist Opfer der NS-Psychiatrie geworden und mit ihr über 2000 weitere Klingenmünsterer Patientinnen und Patienten. Ihr Schicksal ist Thema der Ausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ im Alleehaus des Pfalzklinikums in Klingenmünster.

Am Mittwoch, 27. Mai, ist die Ausstellung durchgängig von 14:30 bis 19 Uhr geöffnet. So haben insbesondere Berufstätige auch die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist regulär außer an Feiertagen jeden Mittwoch von 14:30 bis 16 Uhr geöffnet. Für dieses Jahr sind noch drei weitere Mittwoche mit Sonderöffnungszeiten geplant. Diese finden jeweils am 24. Juni, 30. September und 2. Dezember statt. Dann ist die Ausstellung zusätzlich zur regulären Öffnungszeit auch von 17 bis 19 Uhr für alle Interessierten offen.

Kontakt: 
Gwendolyn Rothhaß
Sekretariat Gedenkarbeit
Tel.: 06349/900-1861
E-Mail: gedenkarbeitpfalzklinikum.de