Veranstaltung
Wanderausstellung NS-Psychiatrie in der Pfalz in Landau "zu Gast"
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster entrechtet, zwangssterilisiert, deportiert und ermordet. Sie waren Opfer eines menschenverachtenden Systems, das psychisch kranke und beeinträchtigte Menschen als „lebensunwert“ deklarierte. Ihre Schicksale stehen im Mittelpunkt der Wanderausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“, die vom Pfalzklinikum Klingenmünster in Zusammenarbeit mit der Gedenkarbeit vor Ort entwickelt wurde und von Sonntag, 8. Februar, bis Sonntag, 22. März, im Frank-Loebschen Haus in Landau zu sehen ist.
Die Vernissage findet am Sonntag, 8. Februar, um 11 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Im Anschluss ist die Ausstellung bis einschließlich Sonntag, 22. März, zu den regulären Öffnungszeiten des Frank-Loebschen Hauses in der Kaufhausgasse 9 in Landau geöffnet. Diese sind dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 11 bis 13 Uhr. Montags und an Feiertagen bleibt die Einrichtung geschlossen.
Der Eintritt ist frei.
Gut zu wissen: Die Ausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ gibt es übrigens gleich dreifach – als Wanderausstellung zum Ausleihen, als Dauerausstellung im Alleehaus des Pfalzklinikums in Klingenmünster (Gebäude 43) und als virtuellen Rundgang. Die Ausstellung wird vom Ausschuss für Gedenkarbeit und Geschichte der Psychiatrie des Pfalzklinikums betreut. Weitere Infos finden sich online unter www.ns-psychiatrie-pfalz.de.