Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion: Resilienz und mentale Gesundheit - so kommen wir durch Krisenzeiten
Kaiserslautern. Überlastung, biografische Ereignisse, Schicksalsschläge oder Kriegserlebnisse – Krisen können vielfältige Ursachen haben. Was jemand als Krise wahrnimmt, ist allerdings subjektiv. Jeder Mensch hat seine persönliche Grenze. Bereits kleine Anlässe können das Fass zum Überlaufen bringen. Wie Menschen Krisen überwinden und seelisch gesund bleiben können, ist Thema der Reihe „Lautrer Resilienz-Gespräche“. Am Freitag, 18. September, lädt das Netzwerk Resilienz-Initiative Kaiserslautern alle Interessierten zu einem Vortrag mit Podiumsdiskussion ein. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in der Stadtmission Kaiserslautern in der Brüderstraße 1 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Wie bleiben wir „krisenfest“ und was erhält die psychische Gesundheit? Dieser Frage widmet sich Professor Dr. Markus Steffens in seinem Vortrag. Er ist Ärztlicher Direktor der DGD Klinik Hohe Mark in Oberursel und Frankfurt am Main. In seinem Vortrag erklärt er, wie beispielsweise körperliche Bewegung und ein stabiles soziales Gefüge die seelische Gesundheit fördern können, aber auch positive Glaubenserfahrungen. Professor Steffens ist Mitglied der Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark. Wege zur Resilienz“. Außerdem ist er an der Katholischen Hochschule Mainz in Forschung und Lehre tätig. Er stammt ursprünglich aus Kaiserslautern, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Vor dem Vortrag wird Prof. Steffens sich in einer Gesprächsrunde mit zwei besonderen Gästen über „Resilienz und mentale Gesundheit“ unterhalten: mit Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke und dem Direktor des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern, Steffen Egle. Paul Bomke hat 2014 die Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark. Wege zur Resilienz“ mit weiteren Partnern gegründet. Steffen Egle ist Gründungsmitglied des Healing Culture Networks und entwickelt im Rahmen seiner Museumskonzeption Formate, die einen Beitrag zur mentalen Gesunderhaltung leisten können.
Das Netzwerk Resilienz-Initiative KL ist Teil der Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark. Wege zur Resilienz“, initiiert durch das Pfalzklinikum in Kooperation mit dem Institut für Technologie und Arbeit (ITA) und weiterer Partner.
Kontakte:
Irina Kast
Projektleitung Resilienz-Plattform
Pfalzklinikum, Unternehmenskommunikation
Tel.: 06349/900-1641
E-Mail: irina.kastpfalzklinikum.de
Karl-Richard Albus
Netzwerk Resilienz-Initiative Kaiserslautern
Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stadtmission Kaiserslautern
E-Mail: alkarit-online.de