Veranstaltung

Lesung: Weggesperrt – aber nicht gebrochen

Klingenmünster

Pfalzklinikum Klingenmünster, Hauptgebäude (Geb. 1), Konferenzraum (1. OG)

In der Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster fertigte Katharina Detzel im Jahr 1914 eine mannshohe Puppe aus Stroh. (Quelle: Sammlung Prinzhorn Heidelberg)

Entmündigung und Gewalt musste Katharina Detzel von 1908 bis 1926 erdulden und dennoch zeigte sie einen unbeugsamen Lebenswillen. 18 Jahre ihres Lebens verbrachte die Künstlerin und Mutter unfreiwillig in der Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster. Bernhard Dobbe, Mitglied im Gedenkausschuss des Pfalzklinikums, hat zum Schicksal von Katharina Detzel recherchiert und eine Fallstudie mit dem Titel "Ein Leben in Psychiatrien - Nichts gilt mehr - das Schicksal der Patientin Katharina Detzel 1908-1926" geschrieben. Am Mittwoch, 4. November, stellt er um 18 Uhr im Pfalzklinikum Klingenmünster die Ergebnisse seiner Recherchen vor. Die Lesung findet im Konferenzraum des Hauptgebäudes (Geb. 1) statt, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Kontakte: 
Bernhard Dobbe
Mitglied im Gedenkausschuss des Pfalzklinikums
Tel.: 0163/1460705
E-Mail: bernharddobbeoutlook.de

Gedenkarbeit des Pfalzklinikums
Tel.: 06349/900-1861
E-Mail: gedenkarbeitpfalzklinikum.de