Veranstaltung
Ausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ im August an einem Sonntag offen
„Es wird uns aber immer eine Frage bleiben, warum unsere Tochter so weit fort kam und nicht in der Heimat sterben durfte“, das schrieben die Eltern einer Patientin 1941 an den Direktor der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster. Hedwig K. ist Opfer der NS-Psychiatrie geworden und mit ihr über 2000 weitere Klingenmünsterer Patientinnen und Patienten. Ihr Schicksal ist Thema der Ausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ im Alleehaus des Pfalzklinikums in Klingenmünster.
Um möglichst vielen Interessierten einen Besuch zu ermöglichen, öffnet die Ausstellung am Sonntag, 23. August, von 14 bis 16 Uhr ihre Türen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Einzelpersonen und Kleingruppen können die Ausstellung an diesem Tag spontan besuchen. Bei größeren Gruppen wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Die Ausstellung ist regulär außer an Feiertagen jeden Mittwoch von 14:30 bis 16 Uhr geöffnet. Für dieses Jahr sind noch zwei weitere Mittwoche mit Sonderöffnungszeiten geplant. Diese finden jeweils am 30. September und 2. Dezember statt. Dann ist die Ausstellung zusätzlich zur regulären Öffnungszeit auch von 17 bis 19 Uhr für alle Interessierten offen. Aufgrund der späteren Uhrzeit haben auch Berufstätige die Möglichkeit, die Ausstellung unter der Woche zu besuchen.
Kontakt:
Gwendolyn Rothhaß
Sekretariat Gedenkarbeit
Tel.: 06349/900-1861
E-Mail: gedenkarbeitpfalzklinikum.de