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Wanderausstellung NS-Psychiatrie in der Pfalz in Pirmasens zu Gast
Zwangssterilisationen, die Deportation und Ermordung von Patient*innen und heimlich durchgeführte Krankenmorde waren in der Zeit des Nationalsozialismus an der Tagesordnung. Auch rund 2000 Patient*innen der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster wurden Opfer der NS-Psychiatrie. Unsere Ausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ informiert über dieses schreckliche Geschehen. Im Moment ist die Wanderausstellung unterwegs und wird von Montag, 15. bis Freitag 19. Juni am Immanuel-Kant-Gymnasium in Pirmasens gezeigt (Wörthstraße 30). Schüler*innen und externe Besucher*innen haben die Möglichkeit, die Ausstellung von 9 bis 12 Uhr an der Schule zu besuchen.
Zusätzlich hat sich die Theater-AG Prolögchen des Kant-Gymnasiums mit dem Thema Euthanasie beschäftigt. Am Mittwoch, 17. und am Donnerstag, 18. Juni, führt die AG ihr Stück „Die roten Schuhe. Gegen das Vergessen“ auf. Die Aufführungen finden jeweils um 18:30 Uhr in der Aula des IKGP statt, der Eintritt kostet 5 bzw. 3 Euro. Vor der Theateraufführung am Donnerstag begrüßt Rita Becker-Scharwatz vom Gedenkausschuss des Pfalzklinikums die Gäste und gibt eine kleine Einführung in die Ausstellung NS-Psychiatrie in der Pfalz.
Übrigens: Die Dauerausstellung im Alleehaus des Pfalzklinikums in Klingenmünster ist jeden Mittwoch von 14:30 bis 16 Uhr für Besucher*innen offen. Am Mittwoch, 24. Juni, nochmal zusätzlich von 17 bis 19 Uhr.