Werkfeuerwehr

In der Werkfeuerwehr am Standort Klingenmünster arbeiten etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pfalzklinikums aus verschiedenen Berufsgrupen ehrenamtlich. Sie sind hauptberuflich vor allem im Pädagogisch-Pflegerischen Dienst, aber auch in anderen Berufsgruppen tätig und werden nur im Alarmierungsfall für die Feuerwehr aktiv. Schon bei der Gründung der Werkfeuerwehr im Jahr 1866 in Klingenmünster wurde bedacht, dass sich die Mitarbeiter am besten auf dem Gelände und in den Gebäuden der Klinik auskennen und dass sie professionell auf die Bedürfnisse der Patienten und Bewohner eingehen können.
Heute arbeitet die Feuerwehr auf der Grundlage des Landesgesetzes für den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (LBKG). Sie wirkt eng mit den örtlichen Wehren der Region zusammen, beteiligt sich bei Anforderung an Lösch- und Hilfsaktionen in den umliegenden Orten oder fordert ihrerseits Hilfe an. Die Feuerwehrleute absolvieren vor ihrem ersten Einsatz eine gründliche Ausbildung und bilden sich in ihrer Freizeit kontinuierlich weiter.
Die älteste Werkfeuerwehr in Rheinland-Pfalz ist räumlich und technisch modern ausgestattet. Im Sommer 2006 zog sie in das neu errichtete Logistikzentrum ein. Dort ist sowohl die Einsatzzentrale als auch die Fahrzeughalle untergebracht. Zur technischen Ausstattung gehören zum Beispiel eine Drehleiter, ein Löschgruppenfahrzeug, ein Kleineinsatzfahrzeug und ein Einsatzleitwagen (ELW 1), sowie eine voll computergestützte Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ).
Jährlich rückt die Werkfeuerwehr rund 70 Mal aus.
Über den zentralen Bereitschaftsdienst am Klinikstandort Klingenmünster ist gewährleistet, dass rund um die Uhr genügend Feuerwehrleute anwesend sind, um im Bedarfsfall sofort Hilfe leisten können.
