Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie AdöR Klingenmünster

Home | Sitemap | Webimpressum | Kontakte | Hilfe

Drucken

Startseite > Presse

Staatssekretär Habermann zu Gast im Pfalzklinikum

Drei Stunden Zeit nahm sich Staatssekretär Christoph Habermann am 28. April, um das Pfalzklinikum in Klingenmünster zu besuchen. Habermann hat am 1. August 2007 die Nachfolge von Dr. Richard Auernheimer - seit vergangenem Sommer im Ruhestand - angetreten. Bei einer Vorstellungsrunde mit Führungskräften nannte der neue Staatssekretär einige Stationen seines Berufsweges. Bevor er in das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen berufen wurde, war er Staatssekretär im sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministerium. Von 1999 bis 2004 leitete er stellvertretend das Bundespräsidialamt. In der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen war er 15 Jahre lang tätig. Zuvor hatte der gebürtige Bad Mergentheimer an der Universität Konstanz Soziologie und Politikwissenschaft studiert.

Nach einer visuellen Präsentation durch Geschäftsführer Rainer Anstätt interessierte sich der Staatssekretär zum Beispiel für Fragen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Er würdigte die schwere und verantwortungsvolle Tätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellte seine Position klar: Die Arbeit von Menschen für Menschen müsse im Gesundheitswesen immer im Zentrum stehen, sie lasse sich nicht durch Apparate ersetzen. Ein enger betriebswirtschaftlicher Effizienzbegriff sei hier fehl am Platze - gleichwohl müsse wirtschaftlich gehandelt werden. Dem Pfalzklinikum bescheinigte der Staatssekretär eine gute Position in der Gesundheitslandschaft - Privatisierungspläne hege die Landesregierung nicht.

Bei seinem Rundgang durch verschiedene Kliniken und Abteilungen wurde Christoph Habermann von Geschäftsführer Rainer Anstätt und seinem Stellvertreter Paul Bomke sowie von Personalrätin Juliane Dohren begleitet. Die Einrichtungsleitungen oder ihre Stellvertreter sowie Mitarbeiter des Pfalzinstituts, der Forensik, der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und des Schlafzentrums skizzierten vor Ort Konzepte und deren Umsetzung im Stationsalltag. Zwei Cleaneck-Patienten nutzten spontan die Gelegenheit, um dem Staatssekretär mitzuteilen, wie gut der Akupunktur gestützte Drogenentzug ihnen tue. Christoph Habermann wünschte ihnen viel Kraft auf ihrem Weg in ein drogenfreies Leben.

Herausgegeben am 2. Mai 2008


<- Zurück zu: Presse-Archiv