Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie AdöR Klingenmünster

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Seit 25 Jahren Partner: Volkshochschule und Pfalzklinikum

Jubiläums-Diavortrag am 11. Februar um 18.30 Uhr in Klingenmünster

Sechsmal  jährlich  laden  der  Fotokreis  der  Kreisvolkshochschule  (VHS) Südliche  Weinstraße  und  die  Ergotherapie  des  Pfalzklinikums  zu einem Diavortrag  im  Klingenmünsterer  Klinikum  ein  –  und das seit 25 Jahren.

„Damit  ist  die  Partnerschaft  zwischen  beiden Einrichtungen die älteste dieser  Art",  sagt  Volkshochschulleiterin Dr. Ingrid  Mai.  Inzwischen  sind weitere  hinzugekommen,  zum  Beispiel  mit  Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung.  Immer gehe es darum, Menschen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen, die (zeitweilig) nicht in der Lage sind, andere Veranstaltungsorte der VHS zu besuchen.

Zu  den Diavorträgen sind nicht nur Patienten, Bewohner und Mitarbeiter des Pfalzklinikums   eingeladen,   sondern   auch  deren  Angehörige  und  alle Fotofreunde  der  Region.  „So können uns interessierte Nachbarn regelmäßig besuchen oder auch erstmals Kontakt zur Psychiatrie aufnehmen. Wir sind der Volkshochschule  sehr dankbar, dass sie mit diesem Angebot unser Ziel einer gemeindenahen  Psychiatrie unterstützt", erklärt Paul Bomke, Geschäftsführer des Pfalzklinikums.

In  den  Jubiläumsvortrag am 11. Februar um 18.30 Uhr im Pfalzklinikum wird Kreisbeigeordneter Bernd E. Lauerbach einführen. In seinem Grußwort wird er auch  die  Bildungsarbeit  der  vielen  nebenberuflich engagierten Dozenten würdigen.  Als  Referent  des  Abends konnte Klaus Witte aus Bad Bergzabern gewonnen  werden,  der  von  Anfang  an dabei ist. „Zwischen Feuer und Eis. Chile  –  das vielgestaltigste Land unseres Planeten" hat er seine vertonte Show  mit  digitalen  Bildern  genannt.  Die  abwechslungsreiche  Fotoreise vermittelt  einen  anschaulichen Einblick von der landschaftlichen Vielfalt des  langgestreckten,  schmalen Landes zwischen den schneebedeckten Gipfeln der  Anden  und den einsamen Küsten des Pazifischen Ozeans. Die Reise führt von  der  ausgedörrten  Atacama-Wüste  Nordchiles  bis  hin zur südlichsten Spitze des amerikanischen Kontinents in die unendlichen Weiten Patagoniens.

Immer  sind es  Land  und Leute, die im Mittelpunkt der insgesamt über 150 Vorträge stehen. Ganz in der Nähe oder in fernen Ländern aufgenommen, haben die ansprechenden Fotos mehr als 2500 Besucher angezogen – manchmal ist der Saal  bis  auf  den letzten Platz gefüllt, manchmal trifft sich ein kleiner Kreis.  „Den  Besuchern tun die Fotoreisen einfach gut", sagt Joachim Haag, Leiter  der  Ergotherapie im Pfalzklinikum. „Sie bringen Abwechslung in den Alltag  und manch einer wird angeregt, wieder selbst einmal zum Fotoapparat zu greifen." 

Herausgegeben am 4. Februar 2010


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