Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie AdöR Klingenmünster

Home | Sitemap | Webimpressum | Kontakte | Hilfe

Startseite > Presse

Pfalzklinikum ist Testkrankenhaus für neues Entgeltsystem in der Psychiatrie

Als eines von 20 psychiatrischen Krankenhäusern der Bundesrepublik ist das Pfalzklinikum für die Prä-Testphase zur Einführung eines neuen Entgeltsystems ausgewählt worden. Beworben hatten sich über 100 Kliniken.

 

Die Prä-Test-Kliniken erproben die methodische und technische Umsetzbarkeit der Datenlieferung. Damit unterstützen sie die Entwicklung eines Kalkulationshandbuches zur Leistungsabrechnung. Die Krankenhäuser übermitteln dem mit der Durchführung der Entgelt-Reform beauftragten „Institut für das Engeltsystem im Krankenhaus" (InEK) Datensätze und Informationen gemäß §21 Krankenhausentgeltgesetz.

 

Seit 1. Januar 2010 haben alle psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Kliniken bundesweit die Pflicht zur Teilnahme an der neuen Kodierung. Dabei sind Leistungen nach einem so genannten Operationen- und Prozeduren-Schlüssel (OPS) mit neu geschaffenen Kodes zu dokumentieren und zu kodieren. Diese Daten fließen ebenso in die Entwicklung eines neuen Entgeltsystems ein wie auch Kostendaten. Das neue Entgeltsystem soll ab 2013 – für die Kliniken budgetneutral - eingeführt werden.

 

„Die neu definierten Dokumentations- und Kodierpflichten bringen für die direkt mit den Patienten arbeitenden Mitarbeiter in allen Kliniken einen erhöhten Dokumentationsaufwand mit sich", sagt Dr. Frank Studenski, Leiter des Medizin-Controlling im Pfalzklinikum. Die Teilnahme am Prä-Test tangiere die Mitarbeiter jedoch nicht, da für die Datenerfassung, -aufbereitung und -übermittlung an das InEK das Medizin-Controlling zuständig ist. „In enger Zusammenarbeit mit dem Betriebswirtschaftlichen Controlling schultert unsere Arbeitsgruppe die notwendige Mehrarbeit", so Studenski.

 

Geschäftsführer Paul Bomke erklärt dazu: „Als Pfalzklinikum bringen wir uns von Anfang an in die Debatte um das neue Entgeltsystem ein: zum einen in die inhaltliche Debatte, so zum Beispiel als Mitveranstalter einer internationalen Fachtagung in Berlin am 18. und 19. Februar, zum anderen in die technische Vorbereitung des neuen Finanzierungssystems. Wir versprechen uns davon, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und mit unseren Erfahrungen gehört zu werden."

Herausgegeben am 4. Februar 2010


<- Zurück zu: Startseite