Winterdepression, Zittern und Selbsthilfe: Vorträge im MVZ
Mittwoch, 30. November, ab 16.30 Uhr – alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Kaiserslautern. Ein Jahr Medizinisches Versorgungszentrum des Pfalzklinikums in Kaiserslautern – das feiern die Fachärzte des Zentrums mit einer kleinen Vortragsreihe am Mittwoch, 30. November. Drei Mediziner informieren über ihr Fachgebiet und stellen ihre Behandlungsmethoden vor. „Meine Hände zittern, muss ich mir Sorgen machen, an einer schlimmen Krankheit zu leiden?“ Diese Frage beantwortet ab 16.30 Uhr der Neurologe Jens Wilhelm. In seinem Vortrag „Wenn die Hände zittern – Nicht immer Parkinson“ erläutert er, welche Formen des Zitterns es gibt und was man dagegen tun kann. „Hilfe zur Selbsthilfe – das Fassmodell“ lautet der Titel des Vortrages von Dr. Olaf Steinhausen. Ab 17 Uhr erarbeitet der Psychotherapeut interaktiv, worum es dabei geht. „Ich gehe von der Vorstellung aus, dass jeder Mensch ein Fass in sich hat. Dort kippt das Leben Inhalt in Form von Aufregung und Stress hinein. Wenn das Fass überläuft, tritt eine seelische Störung auf“, so Dr. Steinhausen. In seinem Vortrag zeigt er auf, wie Menschen anhand dieses dynamischen Modells lernen können, mit der Regulation von „Zufluss“ und „Abfluss“ Selbsthilfe im Sinne von Selbstmanagement zu betreiben. Kürzere Tage, weniger Sonnenlicht – die dunkle Jahreszeit kann sich bei einigen Menschen aufs Gemüt legen. Um 17.30 Uhr informiert die neue Leiterin des Medizinischen Versorgungszentrums, Ingrid Haier-Radermacher, über die Winterdepression. Dabei gibt sie auch Tipps, was man dagegen tun kann. Das MVZ wurde als GmbH im Oktober 2010 gegründet. Fünf Fachärzte sind dort tätig, die unter anderem Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose und Psychosen behandeln. Außerdem unterstützt das MVZ auch verschiedene Selbsthilfegruppen. Mo 9 – 13, 14 – 18 Uhr Erreichbar ist das MVZ unter: Telefon: 0631 310 90 919 Herausgegeben am 9. November 2011 |
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