Gerontopsychiatrie
Hilfen bei psychischen Problemen im Alter
Die Klinik für Gerontopsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Pfalzklinikums am Standort Klingenmünster hat drei Stationen mit insgesamt 64 Betten.
"... Es gibt viele Gründe, mit uns in Kontakt zu kommen. Vielleicht kommen Sie mit Ihrem Alltag schlechter zurecht, oder Sie fühlen sich eingeschränkt durch innere oder äußere Grenzen. Vielleicht geraten Sie ungewohnt häufig in Streit - sogar mit Menschen, die Ihnen sehr viel bedeuten - oder Sie können sich gar kein Gehör verschaffen. Möglicherweise leiden Sie an unerklärlichen körperlichen Beschwerden, können nicht abschalten oder zur Ruhe kommen ..."
Wenn das so oder so ähnlich ist, hat Ihnen wahrscheinlich ein Arzt die Behandlung in unserer gerontopsychiatrischen Abteilung empfohlen.
Snoezelen-Raum
Mit der Einrichtung eines Snoezelen-Raumes hat die Klinik für Gerontopsychiatrie (Alterspsychiatrie) des Pfalzklinikums den therapeutischen Möglichkeiten für alte Menschen eine weitere Facette hinzugefügt. "Snoezelen" (gesprochen: snuselen) kommt aus dem Niederländischen und verbindet „doezelen" (dösen) mit „snuffelen" (schnuppern). Nach der allgemeinpsychiatrischen Station P 17 verfügt die gerontopsychiatrische Abteilung mit ihren drei Stationen nun gemeinsam über den zweiten Snoezelen- Raum am Pfalzklinikum.
Weiße Wände, weißer Baldachin, dezente Lichtelemente, grüne Weichmatten und seniorengerechte Sitzelemente bilden die reizarme Grundausstattung. Dazu kommen ein großer Eckspiegel, eine Säule mit farbigen Wasserblasen, eine Spiegelkugel mit Farbrad, ein Wetterprojektor und eine UV-Lampe mit Leuchtstäben.
„Beim Snoezelen bieten wir unseren Patienten bewusst ausgewählte Reize in angenehmer Atmosphäre", erläutert Chefarzt Dr. Markus Fani das Konzept. Snoezelen beruhigt, schult Sinne und Motorik, mobilisiert alte und neue Wahrnehmungserfahrungen und trägt so zur psychischen Stabilisierung bei."
Liebe Angehörige,
für Sie ist es bestimmt nicht einfach, Ihren Angehörigen in gerontopsychiatrischer Behandlung zu wissen. Die Anlässe, aus denen Sie uns kennengelernt haben, können ganz unterschiedlich sein. Vielleicht ist Ihr Angehöriger durch seine Krankheit so schwierig geworden, dass Sie nicht mehr mit ihm klar kommen. Sie fühlen sich möglicherweise überfordert und haben dabei ein schlechtes Gewissen. Oder Ihr Angehöriger ist einfach nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Vielleicht wirkt er sogar etwas „durcheinander“.
Bei derartigen Problemen möchten wir Ihnen, liebe Patienten, liebe Angehörige, gerne helfen. Mit dieser Broschüre erhalten Sie Antwort auf Ihre wichtigsten Fragen zur Gerontopsychiatrie. Fragen Sie uns einfach, wenn Sie mehr wissen möchten. ..."


